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Mitarbeiter-Portrait: Johannes Schlagbauer
Der Hüter unser kostbaren Kerne und Samen.

„Schlagi“ ist ein allseits beliebter Kollege, denn er ist meist gut gelaunt und immer für ein Späßchen zu haben. Das Lager kennt er wie seine Westentasche und findet in Windeseile das Gesuchte, ob es nun Prospekt- oder Verpackungsmaterial ist, oder die neue Lieferung Macadamianüsse. Außerdem ist er stets hilfsbereit und zuverlässig. Dass er nach dem Essen von den Damen immer seinen Kaffee serviert bekommt, kommt eben nicht von ungefähr.


Johannes "Schlagi" Schlagbauer

 

Name:   Johannes Schlagbauer

Öli seit:   2001

Aufgabenbereich: Lager

Mein Lieblingsöl: Kürbiskernöl und Leinöl

Weil … sie mir am besten schmecken

Das wollte ich als Kind weren: Pfarrer

Das macht mich glücklich: Skiurlaub

Das sagen Kollegen über mich: “Schlagi” ist immer zur Stelle, wenn er gebraucht wird. Das macht ihn besonders bei den Damen aus der Abfüllung und dem Versand sehr beliebt.

"Schlagi" im Interview

Was sind deine Aufgaben in der Ölmühle Fandler?

Morgens beginne ich meistens mit der Fruchtvorbereitung, also in der Schälerei. Sonnenblumenkerne, Hanfsamen und Disteln werden bei uns im Haus vor dem Pressen geschält. Dabei wird die Rohware über einen Trichter in die Schälmaschine gefüllt. Dann werden die Samen aufgebrochen und durch eine Absaugung werden die Schalen entfernt.

Dann kommen meist die ersten Lieferungen in der Warenannahme an. Ich bin dafür zuständig, die Waren zu kontrollieren, abzuladen, mit einem Chargenetikett zu versehen und die Rohwaren einzulagern. Manchmal werden auch Öle, die wir nicht selbst herstellen, wie Olivenöl aus Spanien, zugestellt. Die werden dann direkt vom LKW in unsere Tanks gepumpt. Manchmal gibt es natürlich Sprachbarrieren, aber mit Händen und Füßen klappt das immer irgendwie. Ich bin auch für die Ausgabe der Mehlbestellungen zuständig. Diese werden entweder von einer Spedition oder auch direkt von den Bauern aus der Region abgeholt.

Außerdem habe ich auch Aufgaben im Versand und der Abfüllung. Ich bereite die Paletten für die Abholung durch die Spedition vor, bringe den Versanddamen Kartonagen oder Leinöl und Mehle aus den Kühlräumen. Auch für die Damen aus der Abfüllung bringe ich immer Nachschub an Flaschen und Kartons. Und dann muss ich natürlich auch regelmäßig ins Büro.

Im Herbst ist Erntezeit - was bedeutet das für dich in der Warenannahme und im Lager?

Im Herbst ist bei mir im Lager Hochsaison. Es kommen natürlich das ganze Jahr über Rohstofflieferungen, da wir ja auch nicht heimische Saaten und Nüsse wie Erdnüsse oder Sesam verarbeiten.

Aber im Herbst werden die Hanfsamen und Kürbiskerne geliefert. Da wir von vielen verschiedenen Bauern mit kleinen Mengen beliefert werden und ich jede Charge beproben muss, habe ich im Herbst immer viel zu tun. Ich muss zusätzlich Mischmuster oder Poolproben bilden. Von diesen Proben werden Probepressungen durchgeführt, die anschließend umfangreich analysiert werden. Auf Basis der Ergebnisse, werden die Rohstoffchargen zur Verarbeitung freigegeben.


Leinöl oder Haselnussöl? Was ist dir lieber?

Leinöl, ganz klar. Ich hatte früher oft Magenprobleme. Seit ich bei Fandler arbeite und täglich morgens meine 2 Löfferl Leinöl nehme, geht’s mir viel besser.


Wie haben sich deine Aufgaben im Laufe der Jahre verändert?

Ich bin zwar immer in der gleichen Abteilung tätig gewesen, aber trotzdem hat sich sehr viel verändert. Der Betrieb ist gewachsen und die Aufgaben auch. Mit der 2012 neu dazu gebauten Halle hat sich mein ganzer Arbeitsbereich stark vergrößert. Darum habe ich auch noch einen Kollegen zur Unterstützung dazu bekommen.
Sonst hat sich auch viel verändert. Die Kontrollen sind umfangreicher geworden und die Analysemethoden genauer.

 

Was gefällt dir an deinem Beruf am besten?

Dass ich relativ flexibel bei den Arbeitszeiten bin und mir viel selbst einteilen kann. Und meine Kollegen mag ich auch ganz gerne. :)

 

Wenn du ein Öl wärest: Welches wäre es?

Motoröl, weil ich so schnell bin. ;)

Sonst wahrscheinlich Macadamianussöl, weil ich sehr gerne Süßes esse.


Was prüfst du bei der Warenannahme?

Da gibt es ein eigenes Wareneingangsblatt, das ich Schritt für Schritt durchgehe. Bei mir wird sehr streng kontrolliert, denn das Grundprodukt muss die beste Qualität haben. Da haben wir sehr hohe Ansprüche.
Zuerst schaue ich, ob die Lieferung das ist was bestellt wurde und lade sie ab. Vom Büro erhalte ich ein Chargen-Etikett mit dem die Rohware zugeordnet wird. So ist eine lückenlose Rückverfolgung möglich. Ich schaue, ob die Big Bags sauber sind und die Ware optisch gut aussieht und nicht von Schädlingen befallen ist. Dann ziehe ich Muster die anschließend kontrolliert werden. Es gibt Werte, die wir überprüfen, wie zum Beispiel Feuchtigkeit und Wasser in der Frucht (aW-Wert*).

(*Anm.: Die Wasseraktivität (aw-Wert) ist zwar noch kein rechtlich verankerter Parameter zur Beurteilung von Lebensmitteln bietet jedoch eine schnelle und wenig aufwändige Möglichkeit zur Abschätzung der Verkehrsfähigkeit, Verderbs Anfälligkeit und u.U. auch des Wassergehaltes unserer Produkte und Rohwaren.)

Außerdem ziehe ich von jeder Rohware ein Rückstellmuster, das mit Datum, Charge usw. versehen wird. Für die Produktsicherheit ist es nämlich sehr wichtig, dass man bei einem eventuellen Problem feststellen kann, ob es vom Rohstoff kommt oder einen anderen Grund hat.


Worauf kommt es bei der Lagerung der Rohstoffe besonders an?

 

Ich achte genau darauf, wo welche Rohwaren gelagert werden. Unsere Lagerhalle ist in unterschiedliche Temperaturzonen aufgeteilt. Die Ölsaaten bzw. Nüsse werden entsprechend ihrer Anforderungen gelagert.

Jeder Kern hat eben seine eigene „Wohlfühltemperatur“.


Wie vergringst du deine Zeit abseits der Ölmühle Fandler?

Im Winter gehe ich sehr gerne Skifahren. Im Sommer bin ich oft am Fußballplatz, aber nur mehr passiv.

Wandern gehe ich auch gerne.