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Wohlfühl-Tipps
im Winter
Was tut uns im Winter gut?

Und wie können wir unser Immunsystem unterstützen um fit durch die kalten Tage zu kommen?

Wir haben die Ernährungstrainerin Sandra Nova gefragt und einige genial einfache Winter-Wohlfühl-Tipps erhalten:


versuchung

Immer eine Suppe am Herd.

 

2-3 warme Mahlzeiten am Tag im Winter tun uns richtig gut! Doch oft mangelnd es an der richtigen Vorbereitung und wir greifen beim schnellen Hunger doch zu dem, was uns der Kühlschrank bietet. Im Winter kühlen uns häufige Brotmahlzeiten und kalte Speisen direkt aus dem Kühlschrank stark aus und schwächen unsere Energie und Immunkraft. Daher ist es ideal, wenn Sie stets eine Suppe am Herd stehen haben, die in wenigen Minuten aufgewärmt und genossen werden kann. Bereiten Sie diese am besten parallel zu, wenn Sie Ihre Hauptmahlzeiten kochen, z.B. aus demselben Gemüse – so halten Sie auch den Aufwand gering.⁠

Zum Verfeinern empfehlen wir Ihnen, die Suppe noch mit ein paar Tropfen Ihres Lieblingsöls zu vollenden. Für klare Suppen passt Camelinaöl mit seinem würzig-gemüsigen Geschmack hervorragend. Außerdem enthält es wertvolle Omega-3-Fettsäuren – wie Leinöl, Chiaöl, Walnussöl oder Hanföl auch.

Rezepte für Suppen

warmes frühstück

 

“Wenn wir den Tag bereits mit einem warmen Frühstück beginnen und darauf achten keine kalten Getränke zu uns zu nehmen, können wir die Wärme in unserem Körper besser speichern.

Ein warmes Frühstück nährt die Nieren und somit unsere Lebensenergie und Immunkraft. Das kann ein Porridge aus Hafer und saisonalem Obst sein, Eiergerichte in all ihren Varianten, getoastetes Brot, Pancakes oder auch mal eine Suppe.⁠”

Dafür können wir uns definitiv begeistern. Denn Porridge mit Haselnuss-, Mandel– oder Erdnussöl zählt zu unseren Leibgerichten. Pancakes in Haselnussöl herausgebacken gehen einfach immer und Eierspeis mit Kürbiskernöl – ein Klassiker bei uns.⁠

 

Rezept für Erdnuss-Bananen-Porridge

Zeitschrift Versuchung #1

Verstärkt mit natürlichen Antibiotika kochen

 

Achten Sie darauf, dass in Ihrer Winterküche verstärkt natürliche Antibiotika zum Einsatz kommen. Diese können präventiv dazu beitragen, dass Erkältungen frühzeitig bekämpft werden und bestenfalls gar nicht erst ausbrechen.

Holen Sie sich die Unterstützung von folgenden Lebensmitteln in deine Winterküche:

  • Ingwer:

    Ingwerwurzeln enthalten Gingerol, das antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften aufweist.

  • Kurkuma:

    Kurkuma enthält Curcumin, eine Verbindung mit starken entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften. Damit er vom Körper gut aufgenommen werden kann, unbedingt frischen Pfeffer beimengen.

  • Chili:

    Das enthaltene Capsaicin hat entzündungshemmende, antivirale und antibakterielle Eigenschaften und verbessert die Durchblutung.

  • Knoblauch:

    Knoblauch enthält Allicin, eine Verbindung mit nachgewiesenen antibakteriellen Eigenschaften. Es kann das Wachstum von Bakterien hemmen und Entzündungen reduzieren.

  • Zwiebeln:

    Zwiebeln enthalten Schwefelverbindungen und Flavonoide, die antimikrobielle Wirkungen haben und dazu beitragen können, das Wachstum von Bakterien zu hemmen.

  • Honig:

    Honig hat natürliche antimikrobielle Eigenschaften. Es wird oft zur Behandlung von Infektionen und zur Förderung der Wundheilung verwendet.

 


omega-3-öle

Fandler Tipp: Omega-3-Fettsäuren

 

In der Ölmühle setzen wir natürlich auch immer auf die Kraft der Öle, die uns viele wertvolle Nährstoffe liefern. Insbesondere Omega-3-Fettsäuren sind essentiell für den menschlichen Körper. Unter anderem unterstützen sie die Funktionen des Gehirns, lindern entzündliche Erkrankungen und begünstigen die Bildung von Zellmembranen, welche Vitamine transportieren und uns Energie liefern. In Sachen Omega-3 sind Chiaöl, Leinöl, Camelinaöl, Hanföl und Walnussöl die Spitzenreiter. ⁠

Mehr über unsere Omega-3-reichsten Öle lesen Sie in unserem Magazinbeitrag:

Omega-3-Helden
Winter-Tipp: Ölziehen

Ayurvedischen Schriften zufolge hilft das Ölziehen auf dem Weg zu Gesundheit und innerer Balance. Als Basis werden ausschließlich hochwertige, kaltgepresste Öle verwendet. Bei uns sind das die Sorten Sonnenblume, Distel und Erdnuss – die ideale Kombination für eine echte Ölziehkur, die bestmöglich sechs bis acht Wochen dauert.⁠

Ölziehen zur Entgiftung sollte man gleich nach dem Aufstehen auf nüchternen Magen. So wird es wie das Zähneputzen zum fixen Ritual. Folgt man der ayurvedischen Überlieferung, sollen auf diese Weise Bakterien und Krankheitserreger aus dem Körper gezogen werden. 15 bis 20 Minuten bleibt das Öl im Mund und wird zwischen den Zähnen hin- und hergezogen, bis es eine milchige Farbe hat. Danach spuckt man es mitsamt den enthaltenen Giftstoffen aus. Anschließend den Mund mit lauwarmem Wasser ausspülen und die Zähne wie gewöhnlich gründlich putzen.⁠

Gesammelte Eindrücke unserer Ölziehen-Tester haben wir in unserem Magazin für Sie zusammengetragen:

Erfahrungsberichte Ölziehen


ernährungstrainerin sandra nova

In ihrer Arbeit verbindet die Ernährungstrainerin Sandra Nova ihr Wissen aus den Bereichen der westlichen Ernährungslehre, der Traditionellen Chinesischen Medizin und der indischen Heilkunst des Ayurveda.

Darum hat sie auch aus diesen Bereichen ihre Winter-Tipps mit uns geteilt.

“Nach der Traditionellen Chinesischen Medizin ist dem Winter das Element Wasser und die Niere zugeordnet. Die Niere wird auch als die Wurzel des Lebens bezeichnet, weil sie unsere Essenz, unsere Lebensenergie speichert. Unsere Fortpflanzungsfähigkeit aber auch die Abwehr unseres Immunsystems ist Ausdruck der Qualität unserer Nierenkraft.
Im Winter kann man, wenn man gut für sich sorgt, genug schläft und sich nicht verausgabt, die Nierenkraft am effizientesten aufbauen.

Unser Immunsystem stärken wir am besten indem wir raus an die frische Luft gehen, einen Waldspaziergang oder einen Ausflug in die Berge machen. Außerdem ist es gut darauf zu achten wenig Zeit vorm PC und Fernseher zu verbringen, da das künstliche Licht des Bildschirms uns zusätzlich austrocknet.
Nierenerkrankungen, deuten auf ein Ungleichgewicht im Wasserelement hin. Hier hilft es die Nieren mit guter Kleidung warm zu halten und abends einen Thermophor aufzulegen. Da der Nierenmeridian an der Fußsohle entspringt, tun wir uns Gutes, wenn wir unsere Füße warm halten und öfters mit einer Massage oder einem Fußbad mit anregenden Kräutern wie Rosmarin, Lavendel oder Ingwer verwöhnen.”

zur Website von Sandra Nova